Foto: Uwe Meißner
Foto: Uwe Meißner

Forschungsanliegen

 

Auf diesen Unterseiten stelle ich unterschiedliche Projekte vor, mit denen ich mich beschäftige.

 

Die erste Seite informiert Sie über mein aktuelles Forschungsprojekt. Die Projektstelle ist bei Prof. Dr. Peter Bubmann an der FAU Erlangen angesiedelt.

Sie umfasst zwei Bereiche, die beide Rezeptionsprozesse in religiösen Vollzügen aufnehmen. Einmal untersuche ich das Erleben beim Singen von Liedern. Im Hintergrund stehen musikwissenschaftliche Zugänge aus der Soziologie, Psychologie und Ästhetik.

Der zweite Schwerpunkt der Untersuchung liegt bei spätmodernen Tagzeitenliturgien. Diese werden für den Halberstädter Dom entwickelt und dann ausgewertet.

 

Ein zentrales Anliegen in Kirche und Gottesdienst ist für mich das Singen. Schon in meiner Dissertation sind dazu einige Punkte ausgearbeitet worden. Doch sind viele Fragen noch ungeklärt. Z.B. wie kann man das Singen in der Kirche fördern? Mir schwebt dafür ein oszillierendes Verfahren zwischen Reflexion und praktischem Probieren vor. Singen ist eine Aktivität, eine Praxis und kann nicht am Schreibtisch entwickelt werden, sondern braucht das Ausprobieren.

Ein erster Schritt ist die Entwicklung einer Methodik, um Singen kontrolliert auszuprobieren, damit man dann in der reflektierenden Auswertung zu neuen, möglichst sicheren Erkenntnissen kommen kann.

Auf der Seite Erlebnisorientierte Liedanalyse ist dazu die von mir entwickelte (sie ist noch in der Erprobungsphase) Methode dargestellt.

In diesen Bereich gehört auch die Analyse des Sonischen, also des Klanges des Singens.

 

Ein zweiter Schwerpunkt meiner reflektierenden Tätigkeit liegt auf dem Gottesdienst. In der Auswertung der Erzählungen über Musik im Gottesdienst, die ich für meine Dissertation gesammelt habe, wurde sehr deutlich, dass ein zentraler Begriff der Gottesdienstrezeption das Erlebnis ist.

Auf der Unterseite Gottesdienst als Aufführung verfolge ich den Gedanken Gottesdienst ist eine Aufführung des Evangeliums aus meiner Dissertation weiter.